Unser Schreibaby

Es ist inzwischen schon einige Jahre her, als wir selbst mit unserem ersten Kind erleben durften, was Dreimonatskoliken mit einem Baby und seinen Eltern machen.

Unser Sohn schrie den ganzen Tag und wir hatten keine Ahnung, warum er das tut. Ok – dass Babys schreien, ist Allgemeinwissen.

Aber fast den ganzen Tag und einen Gutteil der Nacht?
Wir waren mit unseren Nerven am Ende.

Unsere Kinderärztin verriet uns schließlich, was hier los ist: unser Sohn litt unter den berüchtigten Dreimonatskoliken. Sie zeigte uns den Fliegergriff, mit dem wir unseren Sohn ein wenig beruhigen konnten und empfahl uns Lefax zur Linderung seiner Beschwerden.

Mit Lefax und Fliegergriff konnten wir die Beschwerden unseres Sohnes und sein Geschrei ein wenig dämpfen. Was an Geschrei übrig blieb, reichte aber immer noch aus, um uns an den Rand des Wahnsinns zu treiben.

Schließlich empfahl uns jemand, es einmal mit einer Federwiege zu versuchen. Wir waren skeptisch. Eine Feder? Eine eher teure Feder soll hier helfen?

Da uns nichts Besseres einfiel, investierten wir schließlich in den Kauf einer Federwiege und … es wirkte! Kaum in der Federwiege, kurz angestoßen wiegte unser Sohn auf und ab und innerhalb von Sekunden beruhigte er sich und schlief sanft ein.

Die Federwiege hing an einem Deckenhaken, der mittels Dübel in die Zimmerdecke eingeschraubt wurde.

Wann immer wir zu der Zeit mit unserem Sohn Freunde oder Verwandte besuchten, hatten wir unsere Federwiege, eine Bohrmaschine, Dübel und Deckenhaken dabei.

Gelegentlichen Einwänden “in diese Decke wird kein Loch gebohrt” pflegte unser Sohn überzeugende Argumenten entgegenzusetzen und schon bald fanden sich in den Zimmerdecken aller von uns besuchten Freunde und Verwandten praktische Deckenhaken.

Als wir einige Jahre später in 2004 unseren eigenen Onlineshop eröffneten, gehörten Federwiegen von Anfang an zu unserem Grundsortiment.